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15.02.2021

Fußtagung der Niedersächsischen Diabetologen erstmals komplett digital!

10. Landesfußtagung der Diabetes-Akademie Niedersachsen und des VNDN
 
Auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten wurde die DAN und der VNDN seinem eigenen Anspruch gerecht, hochwertige Fortbildung für seine Mitglieder zum neuesten Stand des Diabetischen Fußsyndroms sicher zu stellen.

Schon frühzeitig hatte sich der Vorstand der DAN und des VNDN auf die durch die Coronamaßnahmen veränderte Situation eingestellt und die gesamte Veranstaltung zum Schutz der Gesundheit der Teilnehmer ins Internet verlegt. Der Popularität der inzwischen traditionellen Fortbildung tat dies keinen Abbruch. Mit 308 registrierten Besuchern feierte die Tagung am 12.02.2021 pünktlich zu ihrem 10. Jubiläum einen neuen Teilnehmerrekord. Neben 154 Diabetologinnen und Diabetologen beteiligten sich auch 154 Wundmanagerinnen und Wundmanager digital an der interaktiven Fortbildung zum Diabetisches Fußsyndrom.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden des Verbandes Dr. Andreas Lueg, zeigte bereits der Eröffnungsvortrag „DFS – alles gleich? Von Entität zur Therapie!“, von Dr. Dirk Hochlenert aus Köln, welch hochkarätige Referenten auch in diesem Jahr wieder gewonnen werden konnten.

In sechs parallelen Fallseminaren wurden anschließend von den vielen teilnehmenden Spezialisten komplexe Fälle präsentiert, die mit den Kollegen im Anschluss interaktiv ausführlich diskutiert wurden.

Es folgten spannende Vorträge zur stadiengerechten Wundtherapie „Mit Hilfe der Wunduhr“ von PD Dr. Gunnar Riepe und Anke Bültemann. Anschließend bot Werner Sellmer, Fachapotheker für klinische Pharmazie und Vorstandsmitglied im Wundzentrum Hamburg, einen systematischen Überblick über die fachgerechte und wirtschaftliche Verwendung von Wundauflagen.

Der Einsatz von Distanzpolstern zum geschützten Gehen von Dr. Dirk Hochlenert mit zahlreichen Beispielen aus seiner Ambulanz rundete die vorangehenden Vorträge mit hohem praktischen Nutzwert für die Anwender ab.

Den letzten fachlichen Höhepunkt der Veranstaltung erlebten die Teilnehmer mit dem Abschlussvortrag „Endstation Amputation?“ von Prof. Lobmann, der eindrucksvoll die Notwendigkeit der engen fachlichen Zusammenarbeit von Diabetologen, Angiologen und Chirurgen aufzeigte und die Effektivität der vorhanden Wundbehandlungsstrukturen u.a. in den niedersächsischen Diabetespraxen für die zukünftige Entwicklung zur Vermeidung von Amputationen bei Diabetespatienten hervorhob. Hier ist man auf einem guten Wege, auch wenn es noch viel zu tun gibt.

Unter Federführung von Sandra Schlüter (2. Vorsitzende des VNDN e.V.) und mit technischer Unterstützung der dsp media aus Düsseldorf, ist es dem Vorstand der DAN und des VNDN auf Anhieb gelungen, einen reibungslosen und technisch hochwertigen Ablauf der ersten interaktiven Fortbildung des Verbandes zu gewährleisten. Dies zeigte sich auch im durchweg positiven  Feedback der Teilnehmer. Das gesteckte Ziel, alle Möglichkeiten der virtuellen Welt zu nutzen, um die Veranstaltung interessant, informativ, spannend, erlebbar und praxisnah zu gestalten, wurde zu 100 Prozent erfüllt.
Die Diabetologen in Niedersachsen:

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